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Erste 24 Stunden Übung der JF Steinfeld

Am Wochenende vom 25. auf den 26. Juni fand ein ganz besonderes Highlight der Jugendfeuerwehr Steinfeld statt.

Um 18 Uhr begann eine fast 24 Stunden lange Übung, die als Berufsfeuerwehrtag angelegt war.
Die insgesamt 21 Jugendlichen, die mitgemacht haben, wurden per Los auf die drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Steinfeld und Niederotterbach eingeteilt.
Ganz wie die „Großen“, hatten die jeweiligen Gruppen verschiedene „Einsätze“ zu bewältigen.
Durch einen Alarmgong bekamen die Fahrzeugbesatzungen von der „Einsatzzentrale“ ihren Ausrückbefehl. Ob es sich um einen Verkehrsunfall, einen Flächenbrand, einer Personensuche oder einem Waldbrand handelte, ob ein Keller unter Wasser stand oder auch einfach nur einen Fehlalarmierung vorlag, mit Schnelligkeit und gekonnten Handgriffen haben die Jugendlichen die Aufgaben souverän gemeistert.
Neben den „Einsätzen“ fanden aber auch besondere Übungen statt. So wurde z.B. demonstriert wie man mit Schaummittel löscht, wie man einen Feuerlöscher bedient oder welche Auswirkungen eine Fettexplosion hat.
Samstags, gegen 16 Uhr wurde dann ein Großbrand in der Oberen Hauptstraße gemeldet. Eine dortige Scheune stand im Vollbrand und drohte das angrenzende Wohnhaus in Mitleidenschaft zu ziehen. Um Herr über die Lage zu werden, wurde zur Unterstützung noch die Jugendfeuerwehr Kapsweyer alarmiert, die auch gleich zur Hilfe eilte.
Auch Bürgermeisterin Müller durfte den Feuerwehrnachwuchs in Aktion sehen und betonte, wie wichtig Jugendarbeit in den Feuerwehren ist. Sie dankte den Betreuern und Helfern, für die Zeit, die diese in die Jugendarbeit stecken. Besonders freute sie, dass auch Mädchen in der JF sind.
Nach anstrengenden, aber schönen Stunden mit wenig Schlaf, hatten unsere Jugendlichen und Betreuer endlich Schichtende und konnten in den wohlverdienten „Feierabend“ gehen.
Wir möchten uns auf diesem Wege nochmals bei allen Helfern bedanken, die zum Gelingen dieser Übung beigetragen haben. Außerdem gilt ein herzlicher Dank unserer Nachbarjugendfeuerwehr aus Kapsweyer, dass sie sich bereit erklärt hat mitzumachen. Es zeigte sich, dass schon der Nachwuchs bestens zusammenarbeiten kann, so dass einem für die Zukunft bei der Aktiven Wehr nicht bange sein muss.